Niemand klickt deine Ads? Die ersten 3 Zeilen sind schuld…

Der wichtigste Teil deiner Ads sind die ersten 3 Zeilen…

Das was der Leser sieht, bevor er in deiner Anzeige auf “Mehr Anzeigen” klickt…

Dies wird gern als “Hook” oder Aufhänger bezeichnet. Stell es dir vor wie den Köder beim Angeln. Wenn der Köder nicht sitzt, ist es egal, wie toll deine Schnur, Rolle oder Rute.

Der Fisch beißt nur mit einem Köder, der ihn anspricht und dem er seine Aufmerksamkeit schenkt.

Und genau so funktionierts beim Hook in deiner Ad. Ist dein Hook schwach, uninteressant oder – schlimmer noch – für deine Zielgruppe uninteressant hat deine Anzeige keinen Biss und wird von deinen Kunden ignoriert.

Nun gibt es ganze Bücher, die sich nur mit Headlines, Hooks und Aufhängern beschäftigen. Doch ich will die Sache heute ein wenig simpler für dich machen als das…

Denn gerade erst letzte Woche, als ich eine Anzeige für eine neue Kundin geschrieben habe, nutzte ich eine altbewährte Formel, die für 80% der Hooks und Aufhänger meiner Anzeigen steht.

Wenn du schon ein Weilchen meine Emails hier liest, dann weisst du bestimmt, dass ich riesen Fan von Sean D Souzas “The Brain Audit” bin. So gut wie all mein Denken zum Thema Ads und Marketing basiert auf dem Konzept in diesem Buch und es macht eines besser als jedes andere…

Es zeigt, wie wichtig es ist in den Problemen deiner Zielgruppe zu denken. Denn Probleme sind das was uns Menschen zum Handeln bringen.

Erst wenn du deine Zielgruppe das Problem (und dessen Konsequenzen bewusst sind) ist das präsentieren deiner Lösung effektiv. Und genau deshalb sind meine Hooks und Aufhänger in Ads in den allermeisten Fällen Probleme.

Im besten Fall, das größte Problem der Zielgruppe für das meine Ad letztendlich die Lösung verspricht. Damit fange ich an und mache es zum zentralen Einstiegspunkt meiner Kommunikation.

Doch damit nicht genug…

Statt das Problem einfach in den Raum zu stellen, formuliere ich es als Frage. Der Trick dahinter ist genauso subtil wie effektiv.

Denn statt eine Behauptung aufzustellen, lasse ich den Leser die Frage für sich selbst beantworten. Besonders effektiv genau dann, wenn ich eben weiß, dass meine Zielgruppe genau von diesem Problem betroffen ist.

Zu theoretisch? Lass mich dir ein kurzes Beispiel im Ad-Bereich machen…

Viele – vor allem kleine – Unternehmen glauben, dass teure Image-Videos die Lösung zu mehr Sichtbarkeit und mehr Kunden sind. Denn genau so wird es ihnen oft verkauft.

Meist jedoch ein teurer Irrtum, da Image-Videos in den meisten Fällen in Ads nur wenig Wirkung haben. Alles was sie tun ist das Ego desjenigen zu streicheln, der sie kauft.

In meine Hook-Formel gepackt kann das Ganze dann so aussehen…

Problem: Teures Imagevideo gekauft, Ergebnisse der Ads enttäuschen

Als Frage formuliert:

Teures Imagevideo gekauft, doch die Ergebnisse mit deinen Ads lassen auf sich warten?

Und dann steigst du mit deiner Ad weiter in die Problematik ein, beschreibst deinem Leser wieso seine bisherigen Versuche nicht funktioniert haben und weshlab deine Lösung die passendere ist.

Und genau deshalb scheitern so viele Ads nicht an der Technik, sondern daran, dass sie am falschen Punkt anfangen.

Nicht beim Problem. Nicht beim Kunden.

Sondern bei dem, was sie verkaufen wollen.

Wenn du stattdessen dort startest, wo dein Kunde gedanklich steht – bei seinem größten, brennendsten Problem – dann erledigt dein Hook den wichtigsten Teil der Arbeit für dich. Simpel aber nicht unbedingt immer einfach.

Doch genau darin liegt dein Hebel.

Bis bald

Björn Baumann

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